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Freie SoftwareDer Kern des Linux-Systems und die damit verbundenen Tools, die Linux zum einsatzfertigen Betriebssystem machen, sind Freie Software. Mit "Frei" ist dabei aber nicht in erster Linie die Tatsache gemeint, daß die Software nichts kostet; dies ist aber natürlich ein angenehmer Nebeneffekt. Die Autoren veröffentlichen den vollständigen Quelltext der Software und erlauben, frei von allen Copyright-Vorbehalten, kommerziellen Lizensierungsfragen und Non-Disclosure-Agreements, seinen Einsatz und seine Weiterverwertung für eigene Programme. Üblicherweise unterliegt dies der liberalen GNU General Public License (GPL), die lediglich bestimmte Bedingungen für den Fall stellt, daß man sich Freie Software zueigen machen und als Teil einer Eigenentwicklung weitervertreiben will. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:
Kein Softwarehersteller, der Sie durch Änderungen am Dateiformat in die Upgrade-Spirale treibt und zum Kauf neuer Programmversionen zwingt. Dies führt zu Investitionssicherheit für Ihre Eigenentwicklungen. Da der Quellcode offen ist, können Sicherheitsprobleme von den Entwicklern nicht verschleiert, zerredet oder totgeschwiegen werden, sondern müssen effektiv gelöst werden. Patches erscheinen meist bereits an dem Tag, an dem ein Problem bekannt wird, ohne daß man wochenlang darauf warten muß, daß ein kommerzieller Anbieter einen Patch liefert oder auch nur die Existenz des Fehlers bestätigt. |